Wie sehr hältst du dich denn an den

Gudrun hat mich gestern (in der Mostschenke) gefragt, wie sehr ich mich denn an den Trainingsplan halte. Eine ehrliche Antwort konnte ich ihr nicht geben. Mal so mal so; diese Woche war ich wieder gut dabei, letzte Woche -nach dem „Wettkampf Ulrichsberglauf“- habe ich wieder komplett pausiert: Regenerationslauf, Lauf mit Hund und dann auch wieder das Fahrtspiel sausen gelassen.

Diese Woche hab ich mich zunächst im Datum verschaut und bin voll motiviert am Montag in der Früh gleich wieder mit Bina auf den Ulrichsberg gelaufen*; das wäre aber eigentlich erst für nächsten Montag geplant gewesen; dafür am Sonntag eine Einheit mit +800hm… Alles ein bisschen durcheinander. Statt 30min Regenerationslauf am Dienstag habe ich mich noch von Montag (morgens Lauf, abends Tennis) erholt und nix gemacht.

Nach der gestrigen Frage habe ich mir den Trainingsplan dann aber etwas genauer angesehen und festgestellt, dass für Mittwoch auch noch eine kleine Einheit geplant wäre. So bin ich, nach Mostschenke, Kinder ins Bett bringen und so… noch um 21.23 Uhr in die „Vertical ups & downs“ gestartet. 10x sollte ich 45sec medium-up laufen, mich dann am Weg hinunter wieder erholen und dann wieder rauf starten. Gesagt, getan: in 45sec bin ich im besten Set 160m weit und jeweils immer so um die 10HM hinauf gekommen. Ich schwöre, die wiederkäuenden Kühe haben schön geschaut, als sie mich mit Warnweste, Stirnlampe, voller Motivation und (natürlich) völlig ausser Atem haben umdrehen gesehen. Aber – und das ist das Wichtige – diese Einheit habe ich geschafft und war sehr zufrieden mit mir.

Anstatt des extensiven Dauerlaufs über 10km habe ich heute eine etwas fordernde Variante gewählt. Gemeinsam mit dem Mach3-Team ging es beim „48. Geländelauf“ über eine knapp 14km lange Strecke mit ein paar hundert Höhenmetern (zw. 500 und 660, je nach Laufplattform). Da konnte ich die Pulsvorgaben wohl größtenteils nicht einhalten.

Morgen steht dann noch ein Fahrtspiel an und am Samstag wäre ein Trail Run mit +1000HM am Programm. Wie ich den am Tag unserer Abfahrt in den Urlaub werde unter bringen, ist mir noch nicht ganz klar. Aber wer weiss, vielleicht ist es ja irgendwie vereinbar. Den Ulrichsberg am Montag muss ich jedenfalls auslassen – schließlich werden wir zu der Zeit schon am Meer sein. Aber der Küste entlang gibt es ja auch ganz sicher tolle Trails 😉

So insgesamt gesehen, glaube ich, dass ich den Trainingsplan als Empfehlung schon ernst nehme. So wirklich genau kann und will ich mich auch nicht daran halten, denn 1. bin ich kein Profi und hab noch genügend andere Ablenkungen und 2. soll es mir Spass machen und wenn dann sowas wie heute „passiert“, dann passt das eben, egal ob der Trainingsplan was anderes sagt. Schlussendlich ist der Plan aber jedenfalls eine Motivation regelmässig was zu tun.  Zumindest dafür ist er jedenfalls gut!

Und schlussendlich werde ich beim Gamstrail im September auch mit einem guten Gefühl an den Start gehen können, wenn ich mich jetzt ordentlich darauf vorbereite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.