Try again. Fail again. Fail better.

Samuel Beckett.

I tried and I failed. Zumindest was die Jänner Challenge betrifft. Aber ich bin aus einem guten, vernünftigen Grund gescheitert – der Gesundheit wegen. Ich habe es geschafft, für den Corsa della bora halbwegs fit zu sein und das war super. Aber als dann die Tage danach der Husten und Schnupfen wieder zurück gekommen sind, musste ich einsehen, dass es nicht sinnvoll und auch nicht g’scheit ist, jeden Tag eine Stunde Outdoor-Sport (oder zumindest Bewegung) zu machen. Noch dazu neben all dem Stress bei der Arbeit, den diversen Reisen durchs Land und …

Wie ihr ja schon wisst, finden sich dann immer mindestens 1.000 Ausreden, wobei mir die alle gleich sind, diesmal ist es mir wirklich um die Gesundheit gegangen. Vergangenes Wochenende hatte ich mein Laufzeug durch Österreich kutschiert; Besuch beim Bruder in Eisenstadt, wo wir ja vielleicht eine Runde Laufen gehen könnten. Bei der Verabschiedung fragte mich mein Bruder dann auch, „ob ich eh mein Laufzeug mit gehabt hätte…“. Natürlich, nur Laufen waren wir nicht. Aber an diesem Wochenende hatte ich dann doch noch genügend Motivation (oder auch Ärger) in mir, um am Abend 2 Runden zu machen. Jawohl, wieder einmal Runden. Zwei zu fünf sind zwar keine fünf zu vier, aber immerhin ein Anfang für das mentale Training auf einen möglichen Bewerb mit meinen Runtastic Buddies Wolfgang, Martin und Markus. Da hätten wir uns nämlich überlegt, den Vulkanland-Frühlingslauf gemeinsam zu laufen. Also „gemeinsam“ im Sinne von „gemeinsam am Start“ zu stehen. Da dort eben fünf (!!!) Runden a 4,xx km zu absolvieren sind, könnte ich dann auch noch auf der einen oder anderen Runde ein paar (Kilo)meter mit ihnen gemeinsam auf der Strecke verbringen; ebenso wie beim abschließenden Getränk auf unser „gemeinsam-einsames“ Laufjahr 2017 und jetzt auch schon 2018 anstossen! Aber fünf Runden – das wird schon hart; ein ganz besonderes „Erlebnis“, das ich da sammeln könnte. Mal sehen, ob ich bis dahin wieder einigermassen fit bin.

Denn die letzten beiden Läufe von Sonntag und heute haben mir gezeigt, wie viel in gut einem Monat ohne Lauf „kaputt“ gehen kann. Es ist dringend notwendig dem „try again“ vielleicht sogar einem „try harder“ zu folgen. Wie schnell es gehen kann, dass ich wieder einigermassen in Form bin, habe ich ja im Sommer gesehen und ich hoffe auf einen ähnlichen Effekt, wenn ich jetzt wieder durchstarte. So fühle ich mich jetzt am Start zum „try again“ eigentlich ganz gut aufgehoben.

Auf geht’s ins neue Laufjahr!

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