... doch eigentlich 2 Pfeile

Back on Track, könnte man sagen. Und nicht nur so irgendwie, sondern eh gleich ganz anständig. 14.2km um viertel nach neun begonnen, das ist schon ganz ok. Mindestens den halben Lauf habe ich wieder mit Überlegungen verbracht, wie ich die Überschrift hier gestalten soll. Es war ja schließlich was Besonderes, das ich mir heute ausgedacht habe bzw. womit ich mich überlistet habe, denn sonst wäre ich wohl keine 14.2km gelaufen.

Ich bin zunächst die nördliche Lendorf Runde gelaufen, dann das Grenzweg Dreieck und dann die nördliche Runde wieder zurück nach Hause. Somit war der erste Pfeil fertig. Aber – ich wollte heute auch noch einen zweiten Pfeil malen. Also bin ich zu Hause durchgelaufen und habe den südlichen Teil der Lendorf Runde in Angriff genommen; das Grenzweg Dreieck in entgegengesetzter Richtung absolviert und dann wieder über die Seltenheimer Straße und den Golfplatz nach Hause. Hätte ich mir das so nicht irgendwo am ersten Grenzweg Dreieck so ausgedacht, ich glaube, ich wäre nur die erste Runde gelaufen. Aber das war ein Ansporn und wenn man daran glaubt, dann ist alles möglich.

Ja, das ist ein Kalender- oder eben Glückskeks-Spruch. Könnte aber auch tief religiös sein. Ich jedenfalls glaube fest an einen positiven Ausgang der Dinge. An und für sich. Dazu passt auch das immer wieder zitierte, „… wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende …“ (oder so ähnlich). Heute habe ich fest daran geglaubt und siehe da, es ist geglückt. Ich hatte gefühlt zwar wieder einen Hänger nach 10km, aber alles in allem ist der Lauf mit einem 5.40er Schnitt doch super gegangen, sodass ich zufrieden bin. Ich hab mich übrigens auch streng an Physio-Evas Rat gehalten und kategorisch NICHT auf die Uhr geschaut, bin nur gelaufen, wie es mir Spass machte in einem Tempo das gerade gepasst hat. Den aktuellen (neuen) Trainingsplan werde ich gefühlt auch schmeissen. Ich weiss ja eh so ungefähr, was ich will und wie es geht, ist mir mittlerweile auch ganz gut bekannt. Mehr Laufen nach Gefühl, Lust und Laune. So wirds gemacht!

… ach ja – ein Erlebnis der etwas anderen Art hatte ich heute auch wieder. Am Heimweg auf der Seltenheimer Gerade laufe ich gemütlich vor mich hin, wie üblich mit Luma Stirnlampe, Warnweste und den diversen Reflektoren auf der Kleidung. Plötzlich kommt mir eine Läuferin entgegen, der ich natürlich sofort nach rechts (zum Feld hin) ausweiche. Sie hingegen – ohne jegliche aktive Beleuchtung oder offensichtlichen Reflektoren – springt scheinbar vor Schreck auf die Strasse. Gut es war offensichtlich weit und breit kein Auto in der Nähe, aber warum um alles in der Welt, bekommt die (junge?) Dame so einen Schreck? Was werde ich als „Christbaum dekoriert“ denn tun?!? Sie umrennen und …? Fand ich jedenfalls recht seltsam diese Begegnung und ich vermute, dass ich die Dame vor ein paar Wochen ja auch schon mal getroffen habe, als ich mit Bina unterwegs war. Komisch allemal. Aber andererseits kann es mir auch egal sein; ich bin eh einer von den Guten!

Hier noch der heutige Relive – im Kopf (während des Laufs) hatte ich vor allem beim ersten viel mehr den Eindruck, das müsste ein Pfeil werden – naja…

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