Endet das eine, braucht es ein neues!

Vorgestern ist das letzte Projekt der ersten „Episode“ von 5.15.run unrühmlich zu Ende gegangen: der Halbmarathon-Plan mit 6+ Läufen/Woche. Leider ist es mir nicht gelungen den Halbmarathon durchzuziehen, aber wie schon berichtet fehlte Zeit, Kraft und schlussendlich Motivation.

Fast „umso mehr“ wunderte es mich, dass ich heute nach einem aufregenden und langen Tag, mit einerseits dem Baustart unseres neuen Hauses und andererseits einem Workshop in Villach, noch die Motivation fand laufen zu gehen. Es fühlte sich aber davor an, als ob ich schon ewig nicht mehr gewesen wäre und so „musste“ ich beinah. Ein bisschen was ist ja doch hängen geblieben von den täglichen Läufen und das ist gut so. Ich habe zwischenzeitlich sogar auch wieder überlegt, das Projekt neu zu starten. Vielleicht passiert das mal im neuen Jahr, oder den Sommer über, oder so …

Anyways, ich wollte laufen gehen und bin daher auch laufen gegangen. Zunächst habe ich mit Bina wieder das kleine Dreieck gedreht. Madame hat mich ein wenig geärgert, konnte ich doch zumindest den halben Weg Triebwagen für sie spielen und musste sie ziehen.

Nach einer kurzen Pause bin ich dann in die zweite Runde. Mein erklärtes Ziel war es heute insgesamt über 10km zu absolvieren; Kilometer fressen sozusagen. Wobei ich mir den Spass erlaubte, nicht auf meine Uhr zu schauen und somit alles im Blindflug, mit Schätzungen und Erfahrungswerten zu machen.

Einerseits habe ich ganz gut geschätzt, denn ich war 10.5km unterwegs; genau das Ziel erfüllt. Während des Laufs habe ich natürlich auch geschätzt, welche Pace ich denn wohl gerade so laufen würde. Da schätzte ich mich auf 5.50+ ein und fragte mich noch, warum das Laufen in der Nacht so schwer falle. Es scheint nicht wirklich was weiter zu gehen und alles wirkt ein wenig beschwerlicher. Nun ja. Vielleicht wirkte es beschwerlich, weil ich mit der Pace doch einigermassen daneben lag – ich war kontinuierlich um die 5.35min/km unterwegs (mit ein wenig auf oder ab…). Also doch wesentlich schneller als ich es im Gefühl hatte.

Nichtsdestotrotz fühlte es sich auf den letzten Metern durch Wölfnitz für mich so an, als ob ich ewig weit und ultra lange unterwegs gewesen sei. Vermutlich doch eine kleine „Auswirkung“ des Nachtlaufes – es fühlt sich anders an.

Morgen folgt Tag 2 der Baustelle. Was hier als nächstes Lauf-Projekt folgt – ich weiss es noch nicht. Die bekannten / benannten Ziele stehen fest: I love Kärnten Halbmarathon in 2 Wochen, Palmanova im November, vermutlich eine Silvester- und Neujahrslauferei und dann natürlich der S1Trail am 6.1.18 … und dann möchte ich heuer auch noch mein Ziel der 1.600km Jahreslaufleistung schaffen. Da liege ich im Moment ganz gut – ich darf nur nicht nachlassen! In diesem Sinne – nicht nachlassen, haltet die Ohren steif!

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