Das war wohl nix

Ach was für ein Tag. zuerst habe ich beim Hören des Weckers um 5.15 beschlossen, dass ich heute nicht so früh auf die Piste gehe. Um 6.30 meldet sich Leo und gibt mir quasi eine zweite Chance für den Morgenlauf. Aber auch die nutze ich nicht, denn ich denke mir, dass es eh schon zu spät für den langen Lauf sei und die Kinder viel früher aufstehen. Denkste, denn erst um 9 haben wir uns alle aus dem Bett geschält. Also hoffte ich darauf, den Lauf unter tags machen zu können. Wohl eine sehr vage und unrealistische Hoffnung bei dem Plan, den wir für heute hatten.

Es ging sich tagsüber nicht aus. Unsere Gäste am Abend verabschiedeten sich allerdings mit den Worten, „gemma, damit der Flo noch eine Runde laufen gehen kann…“ Nun gut, bei so viel Zuspruch sollte ich schon gehen. Aber, es kam die Arbeit dazwischen; Wahlabend und eines meiner Systeme funktionierte nicht wie gewünscht. Mist, Sch***, Ka**e! So ein Käse. Als das Gröbste gerichtet gewesen ist, die Kinder im Bett waren und schließlich alles soweit gepasst hat, bin ich voll motiviert auf die Strecke gegangen. Vorher noch schnell eine Banane zur Stärkung, denn es sollte ja ein (schneller) Halbmarathon folgen. Vier mal die Lendorf Runde und ein bisserl was.

Die Runde ließ sich ganz gut an, und ich überlegte mir schon, ob ich die zweite Runde in der Gegenrichtung drehen sollte. Doch mehr oder weniger plötzlich meldete sich mein Magen mitsamt der Banane. Es fühlte sich gar nicht gut an. Und es war schon spät, finster und kalt … und überhaupt – wenn man nicht so 100%ig mehr will, dann findet man wohl tausend Gründe, warum es nicht mehr gehen soll. Jedenfalls reichte mir das und ich brach die vier Runden schon nach der ersten ab. Satz mit x. Aber volle. Ein Wettkampf ohne Wettkampf, den ich verloren habe. Ein andermal werde ich wieder durchhalten. Heute hat es leider nicht gepasst. Von früh bis spät nicht. Aber – ich war wenigstens noch Laufen, immerhin ein bisschen Bewegung.

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