Tage wie diese

Immer wieder bleibe ich bei diesem Lied hängen und stelle fest, wie gut es ins Leben passt, an Tagen die einfach unglaublich sind; Tage, die eigentlich nie enden dürften.

So ist mir heute während der Autofahrt der Beginn des Liedes besonders hängen geblieben:

Ich wart seit Wochen, auf diesen Tag
Und tanz vor Freude, über den Asphalt
Als wär’s ein Rythmus, als gäb’s ein Lied
Das mich immer weiter, durch die Straßen zieht

Morgen ist laut Trainingsplan Tag X, „Wettkampftag“ – auf den ich schon seit Wochen warte, auf den ich schon lange hinarbeite und auf den ich mich natürlich auch besonders freue. Selbst wenn ich morgen keinen Wettkampf bestreiten werde, so habe ich das Ding doch fast perfekt durchgezogen.

Auf den morgigen Halbmarathon wollte ich mich heute noch mit einem kurzen knackigen Lauf vorbereiten, die Beine nochmals aktivieren und bereit machen, dass sie mich morgen über meine „Referenz Strecke“ tragen sollen. Ich hatte mir sogar gedacht, dass ich morgen noch einmal um 5.15 Uhr auf die Piste gehen sollte. Aber ich glaube, ich werde das nicht machen (nicht so früh aufstehen, es ist kalt und finster). Ich werde versuchen unter Tags – im Sonnenschein – die zwei Stunden Zeit zu finden, um das Ding durchzuziehen. Es wird mir schon gelingen. Und dann werde ich auf den Trainingsplan hören, der aus meiner Sicht perfekt darstellt, worum es bei der Sache (in meiner Liga) geht:

„Tägliches Ziel: Du bist bereit! Denke über deine besten Läufe in den letzten Wochen nach, vertraue auf dein Training und glaube an dich, lache oft und genieß das Leben!“

„Glaube an dich, lache oft und genieß das Leben“ – das werde ich tun. Und ab Montag suche ich mir den nächsten Trainingsplan für die Winter Ziele. Palmanova habe ich dieses Jahr fix am Plan, habe heute dafür ein Zimmer gebucht; wieder ein kurzer Eltern-Solo-Lauf-Urlaub.
Für den „La Corsa della Bora„-Trail in Triest am 6.1.18 bin ich schon fest am Kollegen rekrutieren, die vielleicht mitmachen wollen. Es geht weiter. Unter diesen beiden oben genannten Mottos – Leben genießen, sich daran erfreuen und die besonderen Tage auch besonders wertschätzen!

2 Kommentare

  1. Lieber Florian, für die Corsa della Bora könnte ich mich erwärmen (auch wenn’s mitten im Winter ist …). Vor allem dieser – in der deutschen Übersetzung – unglaublich poetische Absatz auf der Website hat’s mir angetan:

    „An den Raststätten gibt es Verpflegung, die von den Triester Karstherstellern zubereitet wird, eine gastronomische Palette an ausgesuchten und regionalen Produkten, die sicher nicht im Großhandel zu finden sind und die auch Ihren Gaumen zu einzigartigen Erfahrungen verführen werden.“

    Wenn das nicht der Inbegriff des genossenen Lebens ist 😉

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    1. Sehr gut, wieder einer mehr!
      Lobend erwähnen muss man, dass sie immerhin mehrere Sprachen auf der Website haben, auch wenn es manchmal zu poetisch übersetzt ist 😀
      Ich hoffe aber, dass die „Hauptraststätte“ im Ziel entsprechende Genüsse zu bieten hat, damit man auch ordentlich zugreifen kann. Während des Laufs stelle ich es mir ja etwas schwierig vor.
      Ich mach jetzt jedenfalls mal eine Liste, wer alle mitmachen möchte und schau, ob wir schon eine Gruppe sind! So long! Keep on runnin‘!

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