Im Flow

Heute war es wieder ein relativ früher Nachtlauf. Anstatt mich wie gewohnt zum Tatort zu setzen, wurde selbiger verlegt: Tatort Longrun. Es ist (mir) jetzt Gottseidank nichts passiert, aber trotzdem hat das ganz gut gepasst. Normalerweise war ja der Sonntag Abend immer mein Fernsehtag. Das könnte sich jetzt ändern.

Um ca. 20.30 bin ich heute los gestartet auf die erste von -geplant- vier Lendorf Runden. Im Trainingsplan stand ein mindestens 90 minütiger Dauerlauf. Allerdings habe ich bereits in den Plan für nächste Woche geschaut und da steht Einlaufen, 3-6km im Tempo eines schnellen Dauerlaufs und dann nochmals 3-6km im Wettkampftempo. Jetzt habe ich das nicht nur beim Lesen etwas durcheinander gebracht, auch beim Laufen war ich scheinbar nicht ganz auf der Höhe. Einlaufen hab ich super hin bekommen: die ersten 5km lief ich knapp unter 30min – perfekt. Die zweite Runde bin ich dann schneller angegangen und hab diese in 27.43min erledigt gehabt. In die dritte Runde bin ich so richtig lässig hinein gestartet: ich war im Flow. Es lief ganz locker und überhaupt konnte ich feststellen, dass meine Gedanken eigentlich rein im Lauf „dahingeflossen“ sind. Ich hab an quasi nichts ausser das Laufen gedacht. Ich habe nicht einmal richtig registriert, dass am Rad-/Gehweg ein Licht auf mich zukam, erst als es ganz nah war, realisierte ich „hey, da kommt ein Fahrrad auf mich zu…“. Anyways – die schnellen 5km wurden relativ weit und ich konnte die Pace nicht ganz halten, sodass ich „nur“ mit einer knappen 27min-Runde abschloss.

Die vierte Runde hat mein Kopf dann leider nicht mehr mit gemacht. Runden laufen ist leider eigentlich überhaupt nicht meines und umso mehr überrascht es mich, wie brav ich es jetzt abends / nachts tue. Aber die Härte zu haben 3x am Ziel vorbei zu laufen und nochmals in die nächste Runde zu gehen, die hatte ich (heute) leider nicht. Ich war/bin aber auch mit den 2 Durchläufen sehr zufrieden mit mir!

Morgen steht wieder „Pause“ am Plan. Mal sehen. Insgesamt hat es gestern und heute wieder ziemlichen Spass gemacht, vielleicht gewöhne ich mich wieder besser an die Nachtläufe, dann läuft es noch einfacher bis zum Tag 112 😉

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