Aus, Ende?

Nein, noch nicht! Wenngleich es heute wirklich, wirklich äusserst knapp war, dass die Serie reisst. Heute hat es mindestens den halben Tag verregnet, vermutlich sogar mehr und in den Sonnenperioden haben wir zunächst versucht, Peter das Fahrradfahren beizubringen und dann bin ich fast vor dem Formel 1 Rennen eingeschlafen. Da wollte ich eigentlich die Rasselbande (ja, alle drei!) zusammen packen und gemeinsam mit ihnen Laufen und Radfahren gehen. Aber wie gesagt, ich habe fast verschlafen. Anschließend hat es schon wieder geregnet.

Erst gegen Abend wurde es wieder etwas besser und der Regen hörte auf. Aber selbst jetzt war ich noch nicht so richtig motiviert, (m)eine Runde zu drehen. Als ich mal wieder auf Facebook von Natascha las, wie ihr Lauf heute mit einem „war wohl nix“ endete, dachte ich mir, „jetzt ist es Zeit, jetzt gehst du auch eine Runde.“ Danke für das (in)direkte Motivieren!

Als die Kinder dann bettfertig waren, habe ich mich also ins Laufoutfit geschmissen und bin losgelaufen. Ohne Druck, nur mit einem kleinen Ziel: ich wollte einen Track für Martin zeichnen. Seit kurzem haben Martin und ich da so ein Ding auf Runtastic: „Strecken zeichnen“ – und heute sollte es der Pfeil sein, den ich beim letzten Intervalltraining schon skizziert hatte. Diesmal aber wirklich schön gezeichnet. Bei der Gelegenheit wollte ich auch gleich noch mein Strava September-Ziel erfüllen: das „Ackerweg“-Segment in 7.30min laufen. Mir ging es ähnlich wie Natascha – ich hatte gleich das Gefühl, dass sich der Ackerweg heute in keiner Bestzeit ausgehen würde. Aber zumindest wollte ich den Pfeil perfekt zeichnen. Letzteres ist mir jedenfalls gelungen. Bei der Streckenanalyse auf Strava habe ich dann auch noch überrascht gesehen, dass ich nur eine einzige Sekunde zu langsam war; trotzdem – tatsächlich: das war wohl nix. Wobei ich es ja fast gelten lassen würde…

Also zurück zur eigentlich einleitenden Frage: wie lange wird dieses Projekt noch gehen? Ausgelegt war es zunächst auf ein Monat. Im Hinterkopf mit dem Ziel es ein Jahr durchzuziehen. Aber ob ich das wirklich durchziehen kann bzw. mag? Es soll Spass machen und wenn es das einmal nicht mehr tut, dann ist es Zeit, das Projekt zu beenden. Noch ist es noch nicht so weit, es macht (noch) Spass! Doch scheint es mir jeden Tag schwieriger, einfach so aufzuhören. Es sollte wirklich ein „End-Datum“ geben, bis dahin und nicht weiter. Aber was, wenn es gerade dann so viel Freude macht, dass es unbedingt weiter gehen sollte? Wenn man den Absprung verpasst?! Hui, ich weiss es nicht. Das Projekt soll jedenfalls keine Belastung sein. Freude an der Bewegung, Freude am Laufen und der Freizeit, die ich mir damit schaffe. Ich hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt. Bestzeiten jagen kommt dann irgend wann anders (vielleicht) dazu. Wobei es, falls ich tatsächlich mehr auf Trails gehe, diese Bestzeiten dort auch nicht relevant sind. Anyways. It’s not over ‚till it’s over; and keep on running!

Hier der Relive des Pfeil-Runs

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