Halt! Stopp! Es zwickt!

Es zwickte und zwackte beim heutigen Lauf so sehr, dass ich das Training sogar abgebrochen habe. Aber alles der Reihenfolge nach. Zunächst bin ich „natürlich“ mal nicht in der Früh laufen gewesen; eh schon wissen, erste Schulwoche, Jungs unterwegs, ein bisschen Stress rundherum… Also lieber am Nachmittag/Abend. Dann hat es den ganzen Tag geschüttet wie aus Eimern, ich hatte mich in Gedanken schon auf einen feuchten Lauf eingestellt, aber Gudrun meinte, „komm noch schnell mit einkaufen“. Dazu hab ich mich überreden lassen und siehe da, als wir wieder aus dem Geschäft kommen, sind sogar ein paar blaue Flecken am Himmel auszumachen und der Regen ist weg! Super.

Also ab in die Laufsachen und los geht’s. Ein gemütliches Fahrtspiel sollte es werden, mit Ein- und Auslaufen gesamt ca. eine Stunde lang. Bei gemütlichem Tempo ging es über Tultschnig die „Bergwertung“ hinauf nach Trettnig, wo ich nach rund 3km mit der ersten schnellen Runde starten wollte. Wollte, weil mir bereits nach wenigen Schritten das leichte „Aua“ im Oberschenkel heute ganz deutlich zu spüren gab, heute lieber Ruhe zu geben. …aber das gibt es doch nicht, so schnell geb ich nicht auf. Zunächst nochmals eine Pause zum Dehnen, vielleicht hilft das ja. Vielleicht ist das Dehnen bei mir da auch nur ein bisschen Proforma gewesen, denn nach ein paar schnellen Schritten bietet sich wieder das selbe Bild. Es zwickt und zwackt und überhaupt.

Gerade unlängst habe ich einen Artikel gelesen, dass Läufer die Schmerzen weg ignorieren wollen. Möchte ich auch und möchte ich nicht. Ich bin lieber vorsichtig, beschließe den schnellen Teil des heutigen Trainings zu beenden und wieder im langsam auf kürzestem Wege nach Hause zu traben. Das funktioniert ganz gut und solange ich keinen schnellen Schritt mache, passt auch alles. Beim Einbiegen zum Haus stosse ich mich nochmals gut mit dem linken Fuss ab und schon merke ich wieder, wie es zwickt.

Nun denn bin ich gespannt, wie sich das morgen anfühlt. Ich hoffe, dass es besser wird, denn neben der täglichen Laufeinheit steht morgen auch das erste Mal Basketball am Programm – ein Programmpunkt, den ich nur ganz ungern ausfallen lasse. (Gudrun meinte mal, dass nichts über Mittwoch-Basketball geht… Peter kam an einem Mittwoch morgen zu Hause zur Welt – ratet mal, wo ich am Abend war…) Also werde ich meinen lädierten Oberschenkel noch ein bisschen massieren, vielleicht hilft es ja.

Die Kuh aus dem Titelbild ist übrigens auch eine Bewohnerin Klagenfurts. Auch sieh steht noch mitten im Stadtgebiet der Landeshauptstadt. Mag man fast nicht glauben, was es hier so alles gibt… 🙂

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