Wind und Wetter...

Eigentlich war das ja heute Vormittag so ein Tag, an dem man keinen Hund vor die Tür jagt, aber Vorhaben ist Vorhaben und Plan ist Plan. Also packe ich mich trotz des eher leichten Regens und gegen den echten burgenländischen Wind zusammen und gehe auf einen letzten Lauf ins Blaufränkischland. Aufgrund der eher fortgeschrittenen Zeit (ca. 10.30 Uhr) wusste ich aber gleich zu Beginn, dass ich den Plan wieder nicht ganz erfüllen würde, denn der sah einen bis zu zwei-stündigen Lauf vor. Aber zu dem Zeitpunkt bin ich schon froh, dass ich mich überhaupt zusammen packe und los laufe.

Natürlich geht mir bei dem Wetter der allzeit gegenwärtige Spruch „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung“ durch den Kopf. Stimmt ja wohl zum Teil auch, aber so viel gemütlicher wird es mit top Ausrüstung bei Regen wohl auch nicht. Jedenfalls laufe ich wieder in Richtung rotem Kreuz bzw. Windräder, biege dann rechts zum Horitschoner Fischteich ab um davor abermals rechts in den Wald zu laufen. Bei der Steigung schalte ich das erste mal eine Gehpause dazwischen. Bergauf laufen ist immer noch nicht so mein Ding. Ich bin gespannt, ob es das jemals werden wird.

Schlussendlich komme ich wie erhofft bei der Raga-Kapelle heraus, wo ich die Aussicht für ein paar schnelle Fotos nutze – Selfie inklusive 😉 Ich erinnere mich, dass ich in der 2./3. Klasse Gymnasium einmal eine Schularbeit über diesen Ausblick geschrieben hatte. Ich war so happy, denn genau das hatte ich vorher geübt. Allerdings war ich wohl so euphorisch, dass ich auf die Rechtschreibung und Beistrichsetzung gänzlich vergaß und somit eine schlechte Note kassierte; ich glaube einen Vierer oder so.

Der Weg führte mich dann weiter zur Landesstraße nach Oberpullendorf, wo ich einen Teil des gestrigen Weges recycelte. So ging es wieder über Raiding zurück nach Horitschon und von dort über den Tennisplatz nach Hause…

1.18h bei etwas über 13km ergeben einen soliden 6er Schnitt (einige Gehpausen inklusive). Also quasi alles ganz super geschafft. Somit ist die „Regenerations-“ und Burgenlandwoche abgeschlossen. Am Nachmittag folgte dann die Heimfahrt nach Kärnten. Nach einem kleinen Zwischenstopp im Klinikum (Leo hatte schreckliche Bauchschmerzen) bin ich nun endlich – knapp vor Mitternacht – dazu gekommen, den heutigen Lauf zusammen zu fassen.

Es gilt wieder, wenn man es nicht gleich macht, bleibt es liegen; morgen ist wieder ein Ruhetag. Also werde ich versuchen, die 2km Runde unter zu bringen; ich hoffe, es gelingt!

Der Relive…

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