Wo ist sie nur?

Die Frage zum Tage – wo ist sie nur – die Motivation? Die letzten Tage waren wirklich schwer: schwer aufstehen, schwer laufen, viel müde und auch (spätestens gegen Abend) ziemlich grantig; auf Gott und die Welt; auf niemanden und alle. Oder so. Was rund 40 Tage recht leicht gefallen ist, scheint jetzt zunehmend schwerer zu werden. Sei es, weil es in der Früh noch finster und natürlich kühler ist, oder aber weil gerade die Regenerationswoche läuft und mir das ohnehin nie besonders behagt. Wobei ich mich auch nicht wirklich so fühle, als könnte ich im Moment schneller, weiter oder „motivierter“ sein. Tssss. Manchmal ist es einfach nur ein Kampf; hauptsächlich mit sich selbst. Immerhin ein schlagbarer Gegner.

Zum heutigen Lauf gibt es demzufolge auch nicht viel zu berichten. Lendorf-Runde extended um den Grenzweg. Gemütlich dahin getrabt. Vertieft in Gedanken. Am Grenzweg bin ich von einem Auto völlig überrascht worden. Es war eh schon rund 30 Meter vor mir sichtbar; Abblendlicht eingeschaltet, ganz langsam auf mich zukommend. Aber ich war so in den Gedanken vertieft, dass ich es einfach nicht gecheckt habe: dieses Auto fährt und kommt auf mich zu. Als diese Wahrnehmung zu mir durchgedrungen ist, muss es lustig ausgesehen haben, denn es folgte wohl eine Art Bocksprung zur Seite, um nur ja dem Auto auszuweichen. … Das war auch schon das absolute Highlight des Laufs.

Für morgen steht ein „Tempodauerlauf“ 50-70 Minuten am Programm. Ich bin gespannt, wie der verlaufen wird. Eventuell schlafe ich morgen ja auch aus und erledige den Lauf am Nachmittag/Abend. Mal sehen.

PS: 18km fehlen mir dieses Monat noch auf die 300km – das wäre doch eigentlich glatt noch eine zusätzliche Herausforderung / Motivation für morgen. Hmmmm.

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