Das war knapp.

Oder knapp daneben ist auch vorbei. Wobei ich heute nur knapp an einer kleinen Niederlage vorbei geschrammt bin. Ihr habt sicherlich schon alle ganz gespannt den ganzen Tag über gewartet, wann ich denn endlich über den heutigen Lauf berichten würde. Tja, heute morgen gab es nicht wirklich was berichtenswertes.

Ich habe zwar wie üblich den Wecker um 5.15 wahrgenommen, dann aber nochmals gut weiter geschlafen. Um 5.45 bin ich (glaube ich) auf und hab mich dann langsam in die Montur gehaut. Gegen 6 hab ich mir Bina geschnappt und gemeint, versuchen wir doch eine Lendorf-Runde. Heute sollte ich laut Plan eh pausieren oder 35 Minuten laufen. Das würde doch gut passen. Aber bereits nach den aller ersten Metern hatte ich das Gefühl, dass da heute was nicht stimmt. Die Müdigkeit steckte in mir und wollte nicht vergehen. Also habe ich eine gut getimte Bina-Spaziergang-Runde gemacht. 1 Kilometer in 14 Minuten – das dürfte fast neuer Rekord gewesen sein.

Lange war ich mir heute auch unschlüssig, ob das mein heutiger „Lauf“ gewesen sein sollte. Eigentlich hätte ich ja noch den ganzen Tag Zeit gehabt, aber … heute stand doch „Ruhetag“ am Laufprogramm und in der Früh hab ich mich eh schon bewegt. Zugegeben – und das musste ich mir auch selbst eingestehen – der morgendliche Kilometer konnte nur schwer als „Lauf“ gewertet werden. Sehr schwer. So hatte ich beschlossen, meinen Lauf am Abend nachzuholen, nachdem die Jungs im Bett wären.

Selbst dieser Plan hing an einem seidenen Faden, denn alles wurde heute immer später und bis sie schließlich und endlich oben waren, war es fast schon wieder 22 Uhr. Wollte ich jetzt noch gehen? … Ja, wozu habe ich denn diese tolle Stirnlampe? Und Bina schaute ungefähr genauso motiviert wie ich, also hab ich sie auch noch mit genommen.

Adjustiert mit der „Luma enlite„, Bina an der Leine und Reflektoren am Fuß habe ich mich also in die Dunkelheit gestürzt und schließlich und endlich die Lendorf-Runde absolviert. Bemerkenswert dabei: Bina ist sie eigentlich durch gelaufen; die beiden äußerst kurzen Boxenstopps zählen nicht als Pause. Knapp nach km 4 hat sie mich ordentlich überrascht, als sie plötzlich wieder einen Energieschub zu haben schien. Tatsächlich sah sie nur eine Maus vorbei huschen und ich hatte alle Hände voll zu tun, sie von dem armen Tier fern zu halten…

Anyways – heute hab ich Tag 29 gerade mal absolviert. Morgen steht wieder was echtes am Programm. Ich hoffe, da läuft es besser – „bis gleich“, denn in ca. 6 Stunden geht es schon wieder weiter!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.