Tag 3

Guten Morgen! Wieder ein paar Minuten später und doch noch müde. Aber, guten Morgen! Heute wird weiter gelaufen, denn heute schläft die Hündin auswärts und daher muss ich auf sie keine Rücksicht nehmen!

Also richte ich mich wieder her und starte pünktlich um 5:39 in den heutigen Tag. Pünktlich deshalb, weil ich feststellen konnte, dass ich die letzten Tage fast exakt zur gleichen Zeit das haus verlassen habe, egal ob Nachschlummern oder nicht. Gut Ding braucht eben Weile.

Wie üblich bei meinen Läufen lege ich mir gleich mal eine Idee der Strecke zu recht, die ich laufen mag. Es folgen dann meist zwar noch die eine oder andere Adaptierung, aber ein gewisser Plan kann ja nie schaden!

Ich beginne also wie üblich auf der Lendorf Runde, um dann über den Grenzweg in Richtung Poppichl zu laufen. Entlang der Glan geht es zurück nach Mageregg, vorbei an dem noch schlafenden Dammwild durch die Unterführung zur Kaserne in Lendorf und schließlich biege ich wieder auf die letzten Kilometer der Standard Runde ein. 10 Kilometer sollten es heute werden; das habe ich ganz exakt getroffen!

Ohne Bina habe ich auch ein klein wenig am Tempo geschraubt und bin mit einem Schnitt von knapp unter 6 Minuten pro Kilometer gelaufen. Gut, die ersten 5 waren etwas schneller, dafür nahm ich mir die Zeit am Dammwild vorbei zu gehen, um auch ein wenig durchzuschnaufen.

Der erste Lauf in der Früh über eine Stunde ist somit geschafft und ich habe schon den dritten Tag durchgehalten. Während des Laufs kommen mir dann aber auch schon die Gedanken an die Tage, wo es nicht mehr 30°C bekommen wird und es in der Früh noch finster und kalt sein wird. Es bleibt spannend, ob ich mein Projekt 5:15 wirklich so durchziehen werde / kann, wie ich mir das wünsche. Aber – man muss es versuchen!

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